Warum Du Deine Pausenzeiten timen solltest

Wenn ich einen Trainingsplan entwerfe schreibe ich zu jeder Übung auch die Pausenzeiten, die zwischen den einzelnen Sätzen genommen werden sollen, da …

… die Pausenzeiten je nach Intensität des Satzes, der aeroben Erschöpfung der Übung (Compound- oder Isolationsübung) und dem Wiederholungsbereich eine unterschiedlich lange/kurze Regenerationszeit benötigen

➡️ Je komplexer, schwerer und intensiver der Satz, desto länger sollte die anschließende Pause sein

… du durch die unterschiedlichen Pausenzeiten differenzierte physische Ansprüche an deinen Körper stellst

➡️ Kurze Pausenzeiten maximieren den Muskelpump und die sarkoplasmatische Hypertrophie, sowie die metabole Adaption, während längere Pausenzeiten eher die myofibrilläre Hypertrophie ansprechen

… wir eine möglichst minimale Abweichung von Variablen haben wollen um den Progress auch wirklich nachvollziehen zu können

➡️ Wenn du mit einem Log-Buch trainierst (was du solltest) ist Ziel eines jeden Trainings die Zahlen aus dem vorherigen Workout zu schlagen. Wenn du 12 anstatt 11 Wdh. machst ist das eine Progression. Wenn du allerdings 2 Minuten länger Pause gemacht hast wie im letzten Training, reflektiert diese ‘Progression’ nicht die Wahrheit

Grundsätzlich gilt: Je weniger Variablen von einer zur nächsten Trainingseinheit verändert werden (Pausenzeiten, Übungsauswahl, Übungsreihenfolge, Technik, TUT, ROM, usw.), desto Aussagekräftiger ist deine Progression und desto sicherer können entsprechende Anpassungen getroffen werden