Fight or Flight?!

Intensives Training beansprucht unser vegetatives Nervensystem und aktiviert unseren Sympathikus. Im besten Fall schaltet unser Körper sogar in eine Art “Fight Ort Flight” (Kämpfe oder fliehe) Modus

Dieser Modus wird aktiviert, wenn wir uns, respektive unseren Organismus einer extrem stressigen Situation aussetzen. Durch die Aktivierung des Sympathikus kommt es zu einer physischen Leistungssteigerung, da sich unsere Herz- und Atemfrequenz erhöht und die gesamte Skelettmuskulatur durchblutet wird und kontrahiert

Evolutionär gesehen, soll uns der Sympathikus also dabei helfen stressigen, oder im schlimmsten Fall lebensgefährlichen Situationen (Aufeinandertreffen mit einem Tiger) zu überleben

Wenn wir im Fitnessstudio unter enormen Lasten bis an unser Muskelversagen trainieren, simulieren wir eine solche Situation künstlich nach, da unser Körper nicht zwischen einer Handelstage oder einem Felsbrocken, welcher droht uns zu zerquetschen unterscheiden kann

Der Gegenspieler des Sympathikus ist dabei der Parasympathikus, welcher unteranderem für die Verdauung von Nährstoffen zuständig ist; solange also der Sympathikus aktiv ist, kann der Parasympathikus nicht arbeiten und anders herum

Hier kommt dem Mealtiming eine interessante Rolle zutrage, denn wenn du kurz vor einer körperlichen Belastung isst, aktivierst du deinen Parasympathikus und unterdrückst deinen Sympathikus, während du dir nach einem intensiven Workout 20-30 Min Zeit geben solltest, dass dein Sympathikus runterkommen kann und du deine Post-Workout Mahlzeit auch entsprechend verdauen kannst