Dein Muskelgefühl ist am wichtigsten!

Wenn du dir einen Trainingsplan erstellst und überlegst, welche Übungen du für welchen Zielmuskel verwendest, gibt es gewisse Parameter, die es zu beachten gilt. Wir wollen den Zielmuskel den Hauptteil der Arbeit verrichten lassen, wir wollen eine optimale Line of Force, sowie eine maximale Kraftübertragung gewährleisten. Der wichtigste Faktor ist allerdings dein Muskelgefühl!

Theorie und Praxis gehen nicht immer Hand in Hand, schon gar nicht im Kraftsport. Ja, wenn du dicke Oberschenkel aufbauen möchtest, ist die Kniebeuge die Königin aller Übungen, das bedeutet aber nicht, dass sie auch für jeden gleichermaßen geeignet ist. Neben der richtigen Technik, welche ich voraussetze, besitzen wir alle aber eben auch individuelle Staturen und Strukturen, wodurch eine bestimmte selbst unter einer perfekten Technik nicht zu den gewünschten Effekten, in dem Fall Muskelreizen führt

Wichtig ist es aber auch ehrlich mit sich selbst zu sein, ob man die Übung wirklich nicht so gut spürt/fühlt, oder ob man sie aus anderen Gründen nicht mag, da sie bspw. einfach zu hart ist?!

Genau so wenig sinnvoll ist es aber auch, auf eine bestimmte Übung zu beharren, und diese wieder und wieder auszuführen, ohne, dass der Zielmuskel überhaupt angesprochen wird. Nicht zu selten sieht man im Gym Trainierende, die beim vorgebeugten Langhantelrudern alles trainieren zu scheinen, außer ihren Latissimus.

Grundsätzlich gibt es keine essenziellen Übungen, die du zwangsläufig ausführen musst, oder welche die du nicht ausführen solltest. Höre auf dich und deinen Körper und wähle die Übungen, welche du gut fühlst