Schau niemals nach unten!

Besonders Frauen sind auf Grund ihres häufig zu niedrigen Blutdrucks dafür prädestiniert während des Sports zu „faden“ sodass Ihnen schwarz vor Augen wird. Besonders während hoch intensiven Einheiten oder Übungen, wie es beim Kraftsport der Fall sein sollte, kann diese Situation eintreffen, da eine intensive Leistungserbringung zur Erhöhung des Pulses und somit des Herzschlags führt, wodurch der Blutdruck noch weiter absinkt. Um dies langfristig zu vermeiden, solltest du folgende Punkte berücksichtigen

Genau wie ein zu hoher Blutdruck, ist auch ein zu niedriger Blutdruck alles andere als optimal. Langfristig erhöhen wir deinen Blutdruck auf ein adäquates Level, indem wir Muskulatur aufbauen, und damit Blutforderndes Gewebe. Schon wenige Kilos mehr an Muskulatur helfen dabei den Blutdruck auf ein normales Level zu heben. Da der Aufbau von Muskelgewebe allerdings Zeit benötigt, kann als „Fast-Fix“ auch dein Salzkonsum erhöht werden. Menschen mit dauerhaft zu hohem Blutdruck wird zu einer Reduktion der Salzmengen geraten, während Personen mit einem zu niedrigen Blutdruck mehr Salz zu sich nehmen sollten. Salz fördert zudem deine Leistungsfähigkeit im Training. Wichtig ist es dabei, auf eine ausreichende Wasserzufuhr den gesamten Tag über zu achten. Wasser und Salz sollten beide in einer hohen Menge dem Körper zugeführt werden

Eine häufig nicht beachtete Stellschraube, um Kreislaufprobleme zu beheben ist die angewandte Trainingstechnik während der Übungsausführung. Gerade wenn große Muskelgruppen wie bspw. die Beine beansprucht werden, erhöht sich dein Puls massiv. Dementsprechend wichtig ist es also bei solch anspruchsvollen und fordernden Übungen wie Kniebeugen, Kreuzheben, Beinpresse etc., dass wir den Kopf und den Blick immer oben oder zumindest senkrecht halten. Wenn du eine Kniebeuge machst, solltest du dich die ganze Zeit selbst im Spiegel sehen können, oder sogar leicht in Richtung Decke schauen, aber niemals in Richtung Boden. Durch das nach unten gucken wird dein Gehirn mit weniger Blut und Sauerstoff versorgt und es kommt im schlimmsten Fall zum Blackout. Schau also immer mindestens gerade aus nach vorne, oder im besten Fall sogar in einen Spiegel, welcher dir gleichzeitig hilft, deine Technik zu analysieren und auszubessern

Wenn dir häufig während des Trainings schwarz vor Augen werden sollte, achte auf die oben genannten Punkte, und versuche diese Fehlerquellen einzustellen um so gefahrloser und effektiver trainieren zu können