Wie funktioniert Zink?

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das heißt, dass es von außen zugeführt werden muss, da der Organismus es nicht selbst synthetisieren kann. Außerdem gibt es keinen Zink-Speicher, wie bspw. für Aminosäuren, weshalb Zink in regelmäßigen Abständen konsumiert werden sollte

Zink ist an zahlreichen lebenserhaltenden Prozessen im Körper beteiligt, aber auch unter anderem am Muskelaufbau. Zink fördert Heilprozesse und hemmt Entzündungen, womit es also die Regeneration verbessert. Beim Training entstehen ebenfalls Verletzungen und Entzündungen in der Muskulatur, welche durch Zink schneller verheilt werden kann

Zink besitzt viele weitere positive Eigenschaften, wobei eine höhere Dosierung nicht zwangsläufig diese Effekte verstärkt, aber eine zu geringen Zinkzufuhr für folgende Probleme sorgen kann:

Haarausfall, trockene und brüchige Haut oder der Verschlechterung der Knochendichte und eine mindere Schlafqualität

Besonders für Männer interessant ist der Aromatase-Hemmer Effekt. Aromatase beschreibt die Konvertierung von Testosteron in Östrogen, welche es für den Mann in der Regel als besonders niedrig zu halten gilt, da zu hohe Östrogenwerte, eine Körperfettabnahme, sowie den Aufbau von Muskulatur drastisch erschweren. Aber auch für Frauen ist mehr Östrogen nicht automatisch besser!

Die allgemeine Empfehlung der Zinkzufuhr liegt für Erwachsene bei mind. 5-10mg/Tag. Intensives Sporttreiben erhöht diesen Bedarf aber drastisch, sodass eine Supplementation von 25mg/Tag in aller Regel als sinnvoll und ausreichend erscheint