Wie funktioniert Taurin?

Taurin ist ein Anti-Oxidant und entsteht als Abbauprodukt der Aminosäure Cystein und auch Methionin. Als Anti-Oxidant ist es an der Bekämpfung von freien Radikalen zuständig; außerdem ist es an der Gallensäurebildung sowie der Fettverdauung, respektive Fettoxidation beteiligt. Des weitern unterstützt Taurin als Osmoregulator die Osmose von Natrium und Kalium in den Muskelzellen und verbessert so die Kontraktion

Zu niedrige Taurinwerte, bzw. ein dauerhafter Taurinmangel kann hingegen ernsthafte Schäden verursachen, wie u.a. chronisches Nierenversagen, eine dauerhafte Schwächung des Immunsystems, oder eine negative Regulation des Stoffwechsels, insbesondere des Fettstoffwechsels

Wie bereits erwähnt ist Taurin nicht-essenziell für den menschlichen Organismus, da es als Abbauprodukt selbst synthetisiert werden kann. Taurin kommt aber auch in den allermeisten tierischen Lebensmitteln vor wie bspw. Fleisch, Fisch, Eier, Milcherzeugnissen usw. Veganer weisen dementsprechend in aller Regel eine deutlich geringe Plasmakonzentration auf, aber da es sich um einen nicht-essenziellen Nährstoff handelt, sind auch Veganer in aller Regel nicht von einem Taurinmangel betroffen

Für Sportler ist eine supraphysiologische Aufnahme von Taurin interessant, da Sportler zum einen durch intensive Sporteinheiten höhere Entzündungswerte aufweisen, und so grundsätzlich stärker von Anti-Oxidantien profitieren. Manche Studien suggerieren sogar, dass sich eine hohe Dosis Taurin positiv auf die Leistungsfähigkeit, primär durch eine Verbesserung der Muskelkontraktion auswirkt, sowie eine Reduktion der Laktat-Level beschleunigt. 1000mg Taurin haben sich dabei als wirkungsvoll herausgestellt, um eine mögliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit sowie der Regeneration zu unterstützen