Wie funktioniert Melatonin?

Melatonin ist ein Hormon, welches Maßgeblichen Einfluss auf unsere Schlafquali- und -quantität hat. Es ist ein wichtiger Teil des Schlaf-Wach-Zyklus‘ und reguliert besonders unser Einschlafverhalten

Melatonin wird in der Zirbeldrüse, einem Teil des Zwischenhirns produziert und benötigt unter anderem Serotonin als „Baustoff“. Die Produktion von Melatonin wird eingeleitet, sobald unsere Augennetzhaut weniger Helligkeit und mehr Dunkelheit wahrnimmt. Melatonin leitet somit den natürlichen Schlafbeginn ein

Evolutionär betrachtet ist diese Vorgehensweise des menschlichen Organismus sehr schlau, da sich der Schlafrhythmus so mit den verschiedenen Jahreszeiten und Sonnenstunden auf natürliche Art und Weise verschiebt. In der heutigen Zeit ist diese Funktionsweise natürlich nicht mehr allzu wirkungsvoll, da wir den natürlichen Tag-Nacht Rhythmus selbst nicht mehr annehmen und durch künstliche Lichtquelle stören

Um die natürliche Melatonin-Produktion anzuregen, genügt es oft, etwa 30 Minuten vor dem zu Bett gehen alle Lichtquellen auszuschalten oder zumindest stark zu minimieren. Besonders blaues Licht, wie es von Smartphones, Fernsehgeräten oder Computern ausgeht, gilt es zu reduzieren

Auf Grund des Zeitmangels, oder externen Lichtquellen von anderen Gebäuden oder Straßen ist diese Option häufig nicht realisierbar, weshalb die künstliche Supplementation von Melatonin durchaus sinnvoll sein kann

Auch hier sollte die Einnahme etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen erfolgen. Eine Dosis von 1mg kann hier bereits Wirkung zeigen, sie kann aber auch bis zu 2-3mg hochgefahren werden. Wichtig ist es, möglichst keine Abhängigkeit von Melatonin zu entwickeln, sodass es dir nicht mehr möglich ist, ohne zusätzlich zugeführtes Melatonin einzuschlafen. Verwende das Nahrungsergänzungsmittel also möglichst nur an Tagen, an denen du davon ausgehst, keinen guten Schlaf zu haben, respektive Schwierigkeiten haben wirst, einzuschlafen