Wie funktioniert HBCD

HBCD (Highly Branched Cyclic Dextrin) ist der Sammelbegriff für Kohlenhydratpulver, welche in vielerlei Sportarten als schneller Energielieferant eingesetzt werden. Im Kraftsport und Bodybuilding werden Carbpulver wie bspw. Malto- oder Clusterdextrin vor allem im Zusammenhang eines Intra- oder Post-Workoutshakes konsumiert

HBCD bietet zwei große Vorteile gegenüber anderen „natürlicheren“ Kohlenhydratquellen wie bspw. Reis, Cereals etc.

  • HBCD ist 100% Kohlenhydrate. Kein „natürliches“ Lebensmittel bietet einen Makronährstoff so isoliert an, da jedes Lebensmittel nicht nur mind. ein weiteren Makronährstoff (Protein und/oder Fett) besitzt, sondern meist auch weitere Nährstoffe, wie Vitamine, Mineral- oder Ballaststoffe
  • HBCD ist zu einem Großteil Zucker und kann aufgrund der industriellen Verarbeitung und der Darreichungsart in Form von einem Shake mit Wasser extrem schnell vom Körper absorbiert und dahin transportiert werden, wo es benötigt wird. Außerdem hat der Körper keinen Verdauungsaufwand, weshalb der Parasympathikus nicht aktiviert wird und so die Aktivation des Sympathikus hemmen würde

Die Sinnhaftigkeit von der Aufnahme von Kohlenhydraten während oder auch nach dem Training ist das Auffüllen der Glykogenspeicher, welche durch das intensive Training geleert werden. Je länger, intensiver das Workout und je muskulöser der Athlet, desto höher ist auch der Umsatz an Glykogen und desto wichtiger ist es, für ausreichend Nachschub zu sorgen

Angefangen bei 25g HBCD kann diese Menge je nach Athlet und trainierter Muskelgruppe (bspw. Beintraining) die Menge auf bis zu 100g erhöht werden. Beachte, dass du auch diese Kalorien mit in deine Tagesbilanz einrechnen musst, und ein solcher Shake keinerlei Sättigungseffekt beisteuert. Da 1g Kohlenhydrat 4,1 Kcal besitzt, ergeben 25g HBCD 100 Kcal und 100g HBCD bereits 400 Kcal