Wie Deine Libido und Deine Leistungsfähigkeit zusammenhängen

Bei der Bewertung deines Wohlbefindens kommt auch der Berücksichtigung deines Sexdrives, bzw. deiner Libido eine wichtige Rolle zu Teil, da sie uns maßgeblichen Aufschluss über 2 Faktoren gibt:

1. Dein Energielevel
2. Deine hormonelle Lage

Ersteres ist besonders während einer Diät mit großem Kalorien-Defizit, oder einer Diät mit geringem Defizit über einen sehr langen Zeitraum oft niedrig. Im Training beobachten wir dabei deine(n) Kraft(-verlust), sowie deine Regenerationsfähigkeit. Wenn du allerdings an einen Punkt kommst, an dem du keinerlei Lust mehr auf Sex verspürst, oder allein der Gedanke daran dich bereits erschöpft, sollte dies ein erstes Wahnsignal sein, dass du es mit der Diät übertreibst (ausgenommen Wettkampfathleten in den letzten 6-4 Wochen vor einem Wettkampf)

Die Auswirkungen der Hormone hingegen ist schon etwas komplexer. Hier sprechen wir beim Sexdrive nicht mehr nur über die Lust auf Sex, sondern auch die physische Fähigkeit beim Sex zu performen (Erektion/Lubrikation)

Wenn diese Zustände nicht mehr ohne Hilfsmittel (Cialis, Viagra, Gleitgel etc.) hergestellt werden können, spricht dies in aller Regel für eine Störung des Hormonhaushalts. Das bedeutet, dass die Sexualhormone (Testosteron und Östrogen) außer Range sind, bzw. in aller Regel zu niedrig sind

Abgesehen von dem verloren Sexdrive, haben auf Dauer reduzierte Hormonwerte eine Vielzahl von gesundheitsschädlichen Effekten zu Folge: Von Muskelschwund, über das metabolisches Syndrom, bis hin zu ernsthaften Depressionen

Die Ausprägung der Libido ist wie immer individuell, und Menschen mit mehr Lust auf Sex, sind nicht grundsätzlich gesünder. Wichtig ist es deinen persönlichen Verlauf zu beobachten. Wenn du innerhalb weniger Wochen einen starken Abfall gegenüber deiner ‘normalen’ Lust verspüren solltest, ist dies ein Parameter, der weiter eng im Auge behalten werden sollte