Setz Dir das richtige Ziel!

Wir wollen (sollten zumindest) alle die beste Version unserer selbst sein, und sind dementsprechend auch unser schärfster Kritiker. Dementsprechend solltest du selbst den höchsten Anspruch an dich selbst stellen und die Latte so hochlegen, dass sie möglicherweise gar nicht erreichbar ist

Antrieb und Motivation in dem eigenen Bestreben nach Perfektion und der persönlichen Erfüllung zu finden ist also absolut legitim und kann enorme Kräfte entwickeln. Kontraproduktiv wird es allerdings dann, wenn sich der eigene Anspruch so unerreichbar anfühlt, dass es dich lähmt und unglücklich macht, dass du von diesem Ideal so weit entfernt bist

„Shoot for the stars, settle at the moon”

Deine Ziele sollten also mindestens deinem niedrigsten zu akzeptierenden Standard entsprechen, dich gleichzeitig aber zu Veränderungen zwingen, aber eben auch irgendwo realistisch und erreichbar sein

Eine nicht zu unterschätzende Komponente der Zielsetzung ist die Zeit. Wenn ich neue Coachees annehme, frage ich sie immer „Wenn du dir schon einen Experten an deine Seite holst und Zeit, Geld und Energie in dich selbst investierst, welches Ziel willst du dann konkret erreichen, fernab davon, was du bis jetzt für realistisch gehalten hast, denke ganz frei!“

Natürlich kann auch ich keine Wunder vollbringen und wenn jemand in 3 Monaten 50 Kilo abnehmen möchte, dann kann er das gerne versuchen, aber nicht mit mir, weil dieses Ziel kaum realistisch ist und schon gar nicht gesund oder nachhaltig, ABER was ist denn, wenn wir die 50 Kilo in einem Jahr abnehmen oder du in 12 Monaten zumindest eine Routine implementiert hast, die dir gewährleistet das Gewicht langsam, aber eben auch ohne Quälerei und vor allem ohne anschließenden Jojo zu verlieren?

Jetzt klingt das Ziel doch gar nicht mehr so unrealistisch?!

„chase what you want, don‘t take what you get!”