Anämie & Eisenmangel bei Frauen

Um die 15% der europäischen Frauen im gebärfähigen Alter weisen eine Anämie, also eine Blutarmut auf. Eine Anämie entsteht durch Mängel bestimmter Nährstoffe, insbesondere des Mikronährstoffs Eisen. Die Folgen einer dauerhaften oder chronischen Blutarmut reichen dabei von Schwächegefühl, über starke Leistungseinschränkungen, bis hin zu schweren gesundheitlichen Schäden, wenn eine massive und langanhaltende Anämie vorliegt

Frauen sind besonders aus 2 Gründen von einer Blutarmut, respektive einem Eisenmangel betroffen: Zum einen essen Frauen in der Regel weniger, bzw. zu wenig Fleisch. Besonders rotes Muskelfleisch wie Rind, Büffel oder Wild weisen hohe Mengen an Eisen auf. Außerdem ist nicht nur die Konzentration, sondern auch die Verfügbarkeit und Aufnahmefähigkeit von tierischen Nahrungsmitteln deutlich höher gegenüber aus pflanzlichen Quellen stammendem Eisen.

Die Periode/Monatsblutung ist ein weiterer Grund, weshalb Frauen ein höheres Risiko für eine Anämie aufweisen. Bei der Periode können bis zu 60 Milliliter Blut verloren gehen; diese Menge muss der Körper erst einmal nachproduzieren, denn neben den 60 Milliliter Blutplasma/-volumen, gehen eben auch die im Blutkreislauf enthaltenen Nährstoffe verloren, welche der Organismus nicht allesamt selbstständig synthetisieren kann, sondern im Falle von Eisen eben extern über die Nahrung oder im Zweifel Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden muss

Die Empfehlungen für eine tägliche Eisenaufnahme liegen für Frauen bei knapp 15 Mg. Besonders während und nach der Periode solltest du also auf einen ausreichende Eisenzufuhr achten. Neben Fleisch und besonders Innereien, weisen pflanzliche Lebensmittel wie Haferflocken, Sesam, Leinsamen oder Hülsenfrüchte einen hohen Eisengehalt auf