Wieso wir Makronährstoffe isoliert konsumieren

Wenn man sich die Ernährungspläne der Top 20 Bodybuilder anschaut und vergleichen würde, sähe man sicherlich einige Unterschied bezüglich Mealtimings, Makroverschiebung und der Quantität/Mengen; doch die Lebensmittelauswahl wird sich in vielerlei Hinsicht wiederholen

Proteinquellen:
– Fleisch, Fisch, Proteinpulver, Eier, (Milchprodukte)

Kohlenhydratquellen:
– Reis, Kartoffeln, Haferflocken, HBCD, Cereals

Fettquellen:
– Fettiges Fleisch, fettiger Fisch, Eier, Öle, Erdnussbutter

Wieso sind es aber vor allem diese 10-12 Lebensmittel (zzgl. Gemüse und Obst) die durch die Bank verwendet werden, und wieso wird nicht auf Linsen für Proteine oder Leinsamen für Fette zurückgegriffen? Hochwertigere Mikronährstoffe oder mehr Ballaststoffe würden doch dafürsprechen!?

Der Hauptgrund liegt an der Isolation der Makros in diesen Lebensmitteln. Anstatt 50g Protein aus 200g Fleisch, kann ich diese Menga an Eiweißen auch aus 200g Linsen ziehen, das Problem: Dann habe ich auch direkt 110g Carbs dabei

Die Vielzahl an Makronährstoffen in einem Lebensmittel erschweren es nicht nur einen Plan zu erstellen, sondern besonders auch diesen auf Dauer zu manipulieren, da du nicht einfach so +10g Protein mehr zu dir nehmen kannst, oder -50g Carbs streichen kannst, ohne gleichzeitig die anderen Komponenten mitanzuheben, respektive zu reduzieren

Je isolierter ein Makronährstoff in einem Lebensmittel ist, desto einfacher ist es dieses über die Zeit zu manipulieren um die gewünschten physischen Adaptionen zu erzielen