Ohne einen Plan wirst Du nicht weit kommen

“Wieso ist es eigentlich so wichtig jeden Tag das gleiche zu essen, wenn ich doch auch ‘If it fits you macros’ machen kann. Solange ich am Ende des Tages auf die gleichen Makros und Kalorien komme ist das doch irrelevant!?”

– Jain –

Aus einer Makroökonomischen Sicht macht es sicherlich keinen großen Unterschied, wenn es um rein stoffwechseltechnische Adaptionen geht (Meall-Timing und Mikronährstoffverteilung außenvorgelassen), durch welche Lebensmittel du deine Nährstoffe zu dir nimmst. Problematisch wird es, allerdings sobald ein Problem auftritt

Du hältst mehr Wasser. Dein Hautbild verschlechtert sich. Du entwickelst Blähgefühle, Verstopfungen oder Durchfall. Du fühlst dich schlapp/schwächer, usw…

So bald also ein Problem auftritt bist du aufgeschmissen, weil du nicht weißt welche Symptomatik, welcher Ursache zuzuordnen ist, da du ständig alle möglichen Variablen änderst

Wenn du hingegen einen ‘relativ’ begrenzten Plan befolgst, wirst du die Fehlerquelle deutlich schneller ausfindig machen

Gleiches gilt bei der Anpassung deines Plans. Verändere niemals alle Faktoren (Ernährung, Training, Supplementierung, Cardio etc.) auf einmal, wenn du nur minimale Veränderungen (eher cutten, eher aufbauen) erzielen möchtest

Im Optimalfall sollte deine Historie so nachvollziehbar sein, dass wenn dein Trainings Partner oder ein Coach einen Blick drauf wirft, dieser innerhalb kürzester Zeit sehen kann, welche Anpassungen zu welchen Veränderungen geführt haben. Dir hilft es hingegen Fehlerquellen schnell ausfindig zu machen und zu revidieren, respektive Anpassungen, welche zu den gewünschten Ergebnissen geführt haben zu reproduzieren