Der Unterschied zwischen Schmerz und Leid

„If you want to grow, you got to take your body to a place it hasn’t been before” – Wenn du phsyische Adaptionen und insbesondere der Aufbau von Kraft oder Muskelgewebe anstrebst, musst du deinem Körper zwangsläufig einen Reiz aussetzen, den er so in der Form zuvor noch nicht kannte

Du musst also aus deiner Komfortzone herausgehen, und das ist automatisch mit Schmerzen oder Unwohlsein verbunden. Schmerzen sind also ein notwendiges Übel, welches du in Kauf nehmen musst, wenn du Progression anstrebst

Ob du auf deinem Weg, einen stärkeren, muskulöseren, gesünderen oder trockeneren Körper zu bekommen leidest, ist aber davon abhängig, wie du mit dem unvermeidbaren Schmerz umgehst und diesen beurteilst

Wenn du Schmerzen (Brennen der Muskulatur etc.) als etwas Schlechtes ansiehst und du dich am liebsten der Situation entziehen möchtest, dann wirst du jeden Tag aufs neue Leiden und dich immer wieder Fragen, wieso du dich überhaupt diesem Gefühl unterziehst

Wenn du den Schmerz allerdings als deinen Freund betrachtest und ihn förmlich täglich aufsuchst, weil du weißt, dass Schmerz = Progression bedeutet, dann wirst du auch nicht leiden, da du mit den Schmerzen etwas Positives verbindest und froh bist, dass das heutige Training wieder einmal weh getan hat

Wichtig (!!) Ja Schmerzen sind notwendig und essenziell, um Fortschritte zu erzielen, ABER mehr Schmerzen bedeuten nicht immer automatisch größeren Fortschritt! Wenn du einen geringen KFA erreichen willst, musst du ab einem gewissen Zeitpunkt die Kalorien reduzieren und wirst Hunger haben, ABER die Kalorien noch weiter zu reduzieren, nur damit du noch mehr Hunger, weniger Energie hast und dich schlechter fühlst, wird dich NICHT schneller an dein Ziel bringen, sondern im Gegenteil, wird es dich an der Erreichung deines Ziels behindern