Der Unterschied zwischen Routine und routiniert

Einen Plan zu haben und diesen in eine langfristige Routine umzuwandeln ist essenziell, wenn du an möglichst optimalen Fortschritten interessiert bist. Das bezieht sich sowohl auf die Ernährung wie auch dein Training, Cardio, Supplementation … letztendlich deinen ganzen Tagesablauf

Sobald du es schaffst eine gewisse Routine zu festigen, sind die erzielten Ergebnisse besser zu bewerten, da wir möglichst viele Variablen ausschließen

Eine Routine muss nicht zwangsläufig von Mo-So die gleiche sein. Sie kann auch bspw. jeden Montag gleich sein, oder sich abhängig von einer Schichtarbeit alle 2 Wochen wiederfinden. Wichtig ist nur, dass der Rhythmus der gleiche bleibt, um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten und entsprechende Anpassungen vorzunehmen

Wenn ich von einer solchen Routine spreche, meine ich dabei, dass du bspw. jeden Tag deine 6 Mahlzeiten isst, zur gleichen Zeit trainieren gehst, oder dein Cardo machst

Wichtig (!!) ist dabei allerdings, dass dein Training nicht zur Routine wird. Natürlich solltest du den Ablauf und die Übungsreihenfolge etc. nach 2-3 Einheiten im Kopf abgespeichert haben, aber du darfst nie an den Punkt kommen, an welchem es für dich easy wird ins Gym zu gehen

Dein Training ist wie Krieg. Du musst hart und intensiv trainieren, aus deiner Komfortzone gehen und Schmerzen erleiden, bzw. erzwingen wollen. Besonders vor Max. Effort Sätzen sollte es dir mulmig im Bauch werden und du solltest Respekt und auch etwas Angst haben vor der Aufgabe, die dir bevorsteht

Wenn du ganz locker ins Studio rein- und auch wieder rausspazierst, dann hast du nicht alles gegeben und verschenkst Potenzial!